Früh morgens holt uns das Taxi vor unserem Hotel ab und bringt uns zum Flughafen von Labuan Bajo – heute geht es zurück zum Startpunkt unserer Reise, nach Bali. Nach nur einer Stunde Flugzeit, die wir schlafend verbringen, landen wir in Kuta, und sitzen eine viertel Stunde später mit unserem Gepäck im Taxi nach Uluwatu. Dort wollen wir die letzten zwei Tage unserer Indonesienreise verbringen. Auf dem Weg dorthin landen wir im klassischen Bali-Stau und kommen nach 1,5 Stunden Stop-and-Go an unserer Unterkunft „The Warm Sun“ an. Überraschenderweise ist unser Zimmer schon fertig und wir können früher einchecken. Nachdem wir unser Gepäck abgelegt haben, mieten wir an der Rezeption einen Roller und machen uns auf den Weg in die Stadt. Helm auf, los geht’s!
Wir hoppeln über die Schlaglöcher und Geschwindigkeitsbegrenzungen Richtung Hauptstraße und lernen schnell den modernen Bali-Lifestyle kennen: Nagelstudio hier, fancy Café dort, Pilates-Studios, Padel Courts, Eisbad, und all das zwischen zahlreichen Baustellen, an denen neue Hotels und Co-Working-Spaces entstehen. Wir setzen uns selbst in das fancy Pinke Café „Kynd“ und bestellen uns einen Strawberry Matcha Latte, eine Smoothie Bowl und den klassischen Avocado Toast. Lars traut sich das erste ma nach über einer Woche an Kaffee – und verträgt ihn zum Glück ohne Probleme.
Anschließend ist Shopping angesagt: wir besuchen die vielen Märkte des Ortes, an denen jeder Stand die identischen Bali Souvenirs für einen viel zu teuren Preis anbietet. Nach etlicher Verhandlung kauft sich Lars ein Sommer-Hemd und Leslie eine Makrame-Tasche.
Am Ende der Hauptstraße befindet sich der Tempel Uluwatus, wir parken unseren Roller und laufen durch den Park zum hinduistivhn Heiligtum. Auf dem Weg sehen wir die ersten Affen, und schießen direkt ein paar Fotos, Lars geht nach ran, um den Affen gut vor die Linse zu bekommen. Auf einmal zeigt ein Mann auf das Ende und die Sonnenbrille und rät uns, diese so schnell wie möglich wegzupacken. Wir sind verwundert darüber, doch nur wenig später beobachten wir, wie ein Affe eine Touristin attackiert und ihr, schneller wie man es realisiert, die Brille vom Kopf zieht – und das Weite sucht. Weit weg im Gebüsch kaut er genüsslich auf der Brille rum und wartet seelenruhig darauf, bis man ihm genug Essen für einen guten Tausch-Deal anbietet. Wir schaue schockiert zu und waren noch schockierter davon, dass wir so naiv losgegangen waren und nichts von den dreisten Affen wussten. Beunruhigt besichtigen wir den Tempel, halten unsere Taschen fest und versuchen, den Affen so gut es geht auszuweichen. Die Fotos machen wir in Sekundenschnelle, bevor wir das Handy wieder wegpacken. Während Leslie einfach nur verängstigt ist, findet Lars die cleveren Taschendiebe äußerst amüsant, wir beobachten noch drei weitere Diebstähle während unserer Zeit im Tempel.
Ein kurzer Zwischenstopp im Hotel, danach ist es schon Zeit für den Sonnenuntergang. Auf die Empfehlung der Rezeptionsdame fahren wir zum „Dreamland Beach“, wo wir einen Cocktail schlürfen und Surfer in der Abendsonne beobachten, bevor wir im Restaurant „Nourish“ eine Humus Bowl und Spareribs verspeisen. Danach gönnen wir uns eine wohltuende Massage, nach der wir gut einschlafen können.






















