Bali | Kuta 2

Kaum zu glauben: Unser letzter Tag in Indonesien bricht an. Früh morgens hat Leslie noch einen Termin ergattert für eine Maniküre, sodass wir uns schon um halb acht wieder auf den Roller schwingen. Während Leslie im Beauty Salon ist, genießt Lars noch eine letzte Massage. Anschließend packen wir unsere Sachen und checken aus dem Hotel aus. Gegen ein paar Rupiah können wir den Roller für den Tag über behalten, und düsen ins Restaurant „La Kantina“ zum Frühstück. Leslie bestellt einen Avocado Toast und Lars eine Beef Lasagne – zum Frühstück?! Er ist nach dem Java Belly wohl wieder ganz der Alte.

Den restlichen Mittag verbringen wir damit, nochmal die Märkte zu besuchen und ein paar Souvenirs und Mitbringsel zu kaufen. Mit einem letzen Kaffee verabschieden wir uns von Uluwatu, holen unser Gepäck im Hotel ab und bestellen ein Grab, das uns nach Kuta in die Nähe des Flughafens bringt. Dort checken wir in unser letztes Hotel ein, machen uns kurz frisch und setzen uns wieder ins Taxi.

Für den heutigen Abend haben wir etwas Besonderes geplant. Leslies Arbeitskollegin Lesley wohnt in Canggu, und sie hat sie noch nie persönlich getroffen, obwohl sie bereits drei Jahre mit ihr zusammenarbeitet. Das soll sich heute ändern. Mit dem Taxi passieren wir die sehr touristische Gegend Balis mit unzähligen Restaurants, Bars und Nachtclubs, bis wir am„Double Six Beach“ ankommen, dessen zahlreiche Strandbars zum Sonnenuntergang auch in der Nebensaison ziemlich voll sitzen. Dort treffen wir auf Lesley, setzen uns in eine der Bars, bestellen uns etwas zu essen und einen Cocktail und verbringen einen wunderschönen Abend zusammen.

Um 22.30 Uhr kommen wir zurück ins Hotel. Dann heißt es, schnell packen und dann ins Bett, denn um vier Uhr morgens wirft uns der Wecker schon aus den Federn. Wir laufen dem Flughafen, gehen durch die Sicherheitskontrolle, frühstücken eine Kleinigkeit, und machen uns bereit für unsere achtzehnstündige Heimreise.

Mit einem lachenden und weinenden Auge verlassen wir Indonesien, steigen in Singapur um und nehmen Kurs auf Frankfurt. Wir sind dankbar für die einzigartigen Erlebnisse, die wir in den letzten zwei Wochen machen durften, und die wir niemals vergessen werden. Nach unserer sechswöchigen Reise freuen wir uns aber auch sehr auf Zuhause. Eins ist jedoch sicher: das war nicht unser letztes Mal in Indonesien!


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