Unser letzter Tag auf der Pirateninsel beginnt. Noch einmal genießen wir das sanfte Rauschen des Meeres beim Aufwachen und den Blick aus unserer kleinen Strandhütte. Nach dem Frühstück packen wir unsere Rucksäcke und checken aus. Doch bevor wir gehen, wird es uns so heiß, dass wir kurzerhand ins Meer springen und ein letztes Mal entlang des wunderschönen Riffs schnorcheln. Anschließend hält Leslie die Erinnerungen mit ein paar Fotos fest: die idyllischen Strandhäuschen, die Bar, das Restaurant, das Jungle Gym und vor allem der traumhafte Strand mit seinem türkisfarbenen Wasser. Etwas wehmütig lassen wir den Moment bei einem Smoothie an der Bar ausklingen – diesen besonderen Ort werden wir ganz sicher vermissen.
Beim Mittagessen setzen wir uns zu Leo und Eva, die uns noch einen Restauranttipp für den Abend in Labuan Bajo geben. Außerdem dürfen wir einen Blick in ihr größeres Bungalow werfen, in das sie für die Nacht umgezogen sind – wunderschön! Um 14 Uhr erklingt schließlich die Glocke: Das Boot ist bereit. Die „Matrosen“ verladen unser Gepäck auf das Holzboot, wir verabschieden uns von der Insel und tuckern zurück aufs Festland.
In Labuan Bajo angekommen, laufen wir zum „Harbour Komodo Hotel“ und haben Glück – es ist noch ein Zimmer frei. Nach dem Einchecken starten wir direkt unsere nächste spontane Mission: eine Tauchtour für den nächsten Tag zu buchen. Gar nicht so einfach – die erste Tauchschule ist sonntags geschlossen, die nächste bereits ausgebucht, und bei der dritten fehlen Guides. Doch dann hilft uns ein sehr freundlicher Tauchguide – wie sich später herausstellt, kommt er aus Stuttgart. Er telefoniert für uns herum und schickt uns schließlich zur „Neren Dive School“. Dort empfängt uns Nacho, ein sympathischer Spanier, mit guten Nachrichten: Bisher hatte er nur zwei Gäste für den nächsten Tag, zu wenig für eine Ausfahrt – mit uns ist die Gruppe nun komplett. Er freut sich, uns an Bord begrüßen zu dürfen. Nach einem Stapel Papierkram ist alles geregelt – für uns hätte es nicht besser laufen können, am Ende buchen wir ein Boot mit nur vier Passagieren, fast wie eine Privattour! Dieses kleine Erfolgserlebnis feiern wir bei leckerem Sushi im „Happy Banana“. Voller Vorfreude blicken wir auf den nächsten Tag in der funkelnden Unterwasserwelt des Komodo-Nationalparks.













